Silikonfassade
Die Silikonfassade zeigt im Detail ihre eigentliche Stärke: eine ruhige, homogene Oberfläche kombiniert mit präzise ausgeführten Anschluss- und Fugenbereichen. Besonders bei Großprojekten mit klarer Linienführung und großzügigen Glasflächen kommt die Materialwirkung voll zur Geltung.
Oberfläche und Materialwirkung
Die gleichmäßige, fugenarme Anmutung erzeugt eine ruhige Gebäudehülle mit moderner Architektursprache. Abgerundete Gebäudekanten und fließende Übergänge lassen sich mit silikonbasierten Systemen sauber und spannungsfrei ausbilden.
Das Material überzeugt durch:
hohe Elastizität
dauerhafte Rissüberbrückung
gute Haftung auf mineralischen Untergründen
UV- und Witterungsbeständigkeit
Gerade bei großflächigen Fassaden sorgt die Flexibilität des Systems für langfristige Sicherheit.
Anschlussdetails und Übergänge
In den Nahaufnahmen wird deutlich, wie präzise Fensteranschlüsse und Kanten ausgeführt werden müssen. Entscheidend sind:
saubere Bewegungsfugen
spannungsfreie Übergänge zwischen Glas und Putzfläche
exakt definierte Schattenfugen
gleichmäßige Oberflächenstruktur ohne Ansätze
Abgerundete Ecken erfordern eine sorgfältige Untergrundvorbereitung sowie einen gleichmäßigen Materialauftrag, um optische Störungen zu vermeiden.
Systemtechnische Aspekte
Eine Silikonfassade basiert in der Regel auf einem Wärmedämmverbundsystem mit silikonharzgebundener Oberbeschichtung. Das System bietet:
wasserabweisende, aber diffusionsoffene Oberfläche
reduzierte Verschmutzungsneigung
hohe Farbstabilität
Die Kombination aus Dämmung, Armierungsschicht und silikonharzgebundenem Oberputz sorgt für ein dauerhaft stabiles Fassadensystem mit klarer architektonischer Wirkung.
